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Führung entlang des Römerkanals in Buschhoven

Buschhoven. Der Heimat- und Verschönerungsverein Buschhoven hatte in Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Römerkanal  zu einer Führung mit dem Experten Klaus Grewe entlang der römischen Wasserleitung eingeladen. Die Veranstaltung ist Teil des Programms zu 50 Jahre Swisttal, das unter dem Motto „von Bürgern für Bürger“ steht.

 

Die mehr als 60 Teilnehmer erfuhren wissenswertes über die Besonderheiten der Baukunst der Römer, die vor fast 2000 Jahren eine Wasserleitung, den sogenannten „Römerkanal“ bauten, der Wasser aus der Eifel nach Köln beförderte.  Der 95 Kilometer lange Römerkanal von Nettersheim nach Köln transportierte täglich 20 Millionen Liter Wasser für die römische Kolonie „Colonia Claudia Ara Agrippinensium“, aus der sich die heutige Stadt Köln entwickelt hat. Umgerechnet auf die damalige Einwohnerzahl standen jedem Einwohner damit 1.200 Liter Wasser zur Verfügung.

 

Die Exkursion „Archäologie vor Ort“ begann mit einer historischen Einführung durch Lorenz Euskirchen, dem langjährigen Vorsitzenden des Freundeskreises Römerkanal, an der Informationstafel mit einem Teilstück der Wasserleitung am Burgweiher. Bei einem originalen Revisionsschacht, der seinerzeit die Wartung des Römerkanals ermöglichte und als Einstiegsschacht diente, hatten Interessierte die Gelegenheit einen Einblick von einem Teil des Römerkanals zu erhalten. Der Vermessungsingenieur und Archäologe Klaus Grewe erläuterte die Trassenführung und Herausforderungen für die römischen Vermessungs- und Bauingenieure am Rande des Kottenforstes, wo der Verlauf des Römerkanals durch das Tal der Swist sichtbar ist. Beim Aufschluss dieses herausragenden Bauwerks am Rande des Kottenforstes in Buschhoven gab Grewe weitere Informationen zu den damals verwendeten Baustoffen und deren Herstellung und Verarbeitung beim Bau des Römerkanals.

 

Führung Römerkanal



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