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Keine Chance für den Schimmel

Tipps der Energieberatung der Verbraucherzentrale zu Ursachen, Vorbeugung und Sanierung

„Im Winter sind die Innenoberflächen der Außenwände vieler Häuser und Wohnungen kalt. Dort kühlt sich schnell die warme Raumluft ab. Mit sinkender Temperatur kann die Luft aber weniger Wasserdampf aufnehmen, so dass an kalten Oberflächen die relative Luftfeuchte stark ansteigt. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit finden Schimmelpilze ideale Wachstumsbedingungen vor – auch wenn keine Feuchtigkeit fühlbar oder Kondenswasser sichtbar sind“, erläutert Dipl.-Ing. Waltraud Clever, Energieberaterin der Verbraucherzentrale NRW.

 

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmel heißt deshalb: raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich, denn es zeigt in Prozent an, wenn zu viel Wasser in der Luft ist. Ebenfalls wichtig ist ausreichendes Heizen, damit die Wände nicht zu sehr auskühlen. Je besser die Gebäudedämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände weniger stark auskühlen.

 

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Nur qualifizierte Fachleute können sicherstellen, dass auch die gesundheitsschädlichen Stoffwechselprodukte des Schimmelpilzes vollständig entfernt werden. Unterstützung erhalten Betroffene auch bei den Energieberaterinnen und Energieberatern der Verbraucherzentrale.

 

Individuelle Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden sowie zu allen anderen Energiethemen beantwortet Waltraud Clever von der Verbraucherzentrale NRW am Donnerstag, den 16. März, von 14.00 Uhr bis 17.45 Uhr in Raum 110 im Rathaus Rheinbach. Die Energieberatung steht allen Bürgerinnen und Bürgern aus den Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und Wachtberg offen. Einen Termin für die Energieberatung können interessierte Bürger über den interkommunale Klimaschutzmanager Tobias Gethke, Telefon: 02222/945-285, E-Mail: tobias.gethke@stadt-bornheim.de, vereinbaren. Eine Beratung dauert 45 Minuten und kostet dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium nur 7,50 Euro.



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